Die wichtigste nationale Norm für Grauguss in meinem Land ist **GB/T 9439 „Grey Iron Castings“**, in der Güten, mechanische Eigenschaften, chemische Zusammensetzungsbereiche und technische Anforderungen klar festgelegt sind. Zu den gängigen Sorten gehören HT150, HT200, HT250, HT300 und HT350; Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Zugfestigkeit und der Eignung für bestimmte Betriebsbedingungen und dienen als grundlegende Grundlage für die Materialauswahl bei der Konstruktion.
In Bezug auf Abmessungen und Präzision entsprechen Graugussteile in der Regel dem **GB/T 6414 „Castings-System of Dimensions Tolerances and Machining Allowances“.** Diese Norm definiert Maßtoleranzgrade und Bearbeitungstoleranzbereiche für verschiedene Gussverfahren, kontrolliert das Verhältnis zwischen Gussgenauigkeit und anschließender Bearbeitung und stellt die Qualität der Montage sicher.
Für die Qualitätsprüfung und Fehlerkontrolle werden auch relevante Standards für zerstörungsfreie Prüfungen (NDT) und allgemeine Akzeptanzkriterien-wie die für Ultraschallprüfungen, Magnetpulverprüfungen und visuelle Qualitätsbewertungen-verwiesen. Hersteller legen häufig strengere interne Abnahmestandards fest, die auf der beabsichtigten Verwendung des Produkts basieren, um eine dichte interne Mikrostruktur und kontrollierte Fehlerraten sicherzustellen.
Gussteile aus Grauguss unterliegen möglicherweise auch spezifischeren Industrie- oder Unternehmensstandards-wie speziellen Spezifikationen für Werkzeugmaschinen, Automobilkomponenten oder Druckbehälter. Diese Standards bauen oft auf dem GB/T-Rahmen auf, indem sie höhere Anforderungen an Festigkeit, Oberflächenqualität und Zuverlässigkeit stellen, um Sicherheits- und Lebensdaueranforderungen unter bestimmten Betriebsbedingungen zu erfüllen.
